Die Atkins Diät

Die Atkins Diät hatte es wirklich nicht gerade einfach, denn als sie von Amerika zu uns nach Deutschland herüberkam, gab es vonseiten der Kritiker, sehr negative Berichte. Und daher war die Diät zunächst mal zum scheitern verurteilt. Was die Methode der Atkins Diät betrifft, so wurde diese in der Zeit, so einfach und so primitiv dargestellt, dass dieses alles andere als der Wahrheit entsprach.

Die negativen Schlagzeilen der Atkins Diät

Die Medien brachten die Tatsachen vollkommen durcheinander, denn es wurde behauptet, dass diese Diät erlaubt, alles, was ungesund ist, vor allen Fett und alle möglichen Fleischsorten, unbegrenzt verschlingen zu dürfen. Und das entspricht alles andere, als der Wahrheit. Und auch heute noch wird behauptet, dass die Diät sogar sehr gesundheitsschädlich ist, es solle wohl zu Leberschäden  und Nierenschäden kommen können und zudem auch Verstopfung fördern.

Das aber gilt nur für Personen, die gesundheitlich eh schon angegriffen sind. Für Personen, die gesund sind, ist die Diät vollkommen unbedenklich. Es gibt einfach Kritiker, die sich wegen der andauernden Ketose, noch immer nicht positiv über die Atkins Diät äußern. Aber Ketose ist ganz genau das, worum es denn bei dieser Diät überhaupt geht. Freunde der Diät bezeichneten sich gerne selber als Ketarier. Zudem hört man immer davon, dass es sich bei der Diät um eine zu einseitige Ernährung handelt. Es stimmt schon, dass man große Mengen an Fett zu sich nehmen kann und auch die Nährstoffe sind umstritten.

Jedoch ist es so, dass sich der Erfinder der Diät, Dr. Atkins, schon ausführliche Gedanken darüber gemacht hat und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass nur bestimmte Fette verwendet werden dürfen und damit kann es zu keinem Mangel, an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen kommen. Auch die einseitige Ernährung wird von dem Erfinder vollkommen ausgeschlossen. Und das in allen vier Phasen der Atkins Diät.

Die verschiedenen Phasen der Atkins Diät

Die Atkins Diät ist in vier verschiedene Phasen aufgebaut. In den Phasen ist es wichtig, dass das Gewicht kontrolliert schwindet und zudem wird nach und nach gewollt, dass wieder alle Gruppen an Nahrungsmittel in die Ernährungspiramyde aufgenommen werden.

1. Einleitung:

In der ersten Phase geht es darum, dass möglichst wenig Kohlenhydrate gegessen werden. 20 Gramm täglich sind erlaubt, aber diese sollten in Gemüse gesetzt werden, denn dadurch wird verhindert, dass der Darm, nicht mehr richtig arbeiten kann. In diesen zwei Wochen, der Einleitungsphase werden hauptsächlich Eier und Produkte aus Fleisch gegessen.

2. Die Reduktionsdiät:

Jetzt ist es ganz wichtig zu wissen, dass man in der zweiten Phase der Diät, die Zufuhr der Kohlenhydrate um 5 Gramm erhöhen darf. Aber das geht nur bis zu einem gewissen Punkt, denn es wird unweigerlich zu einem Gewichtsstillstand kommen. Ist dieser Schritt erreicht, dann muss die tägliche Zufuhr der Kohlenhydrate wieder um 5 Gramm heruntergesetzt werden. Dazu muss man eigentlich nur genau wissen, mit wie vielen Kohlenhydraten, man an Gewicht verliert und ab welcher Zahl eben nicht mehr. Das muss dann nur individuell angepasst werden. Jetzt gilt es solange durchzuhalten, bis das gewünschte Gewicht erreicht ist. Aber wichtig ist es, noch immer darauf zu achten, dass Gemüse, die Anzahl von Kohlenhydraten bestimmt.

3. Vor-Erhaltungsdiät:

Ist nun also das Zielgewicht erreicht, dann wäre der nächste Schritt, kein Gewicht mehr zu verlieren. Was bedeutet, es werden wieder mehr Kohlenhydrate in die Ernährung aufgenommen, am besten noch immer in Form von Gemüse und Obst. Das muss Schrittweise erfolgen und zwar 10 Gramm mehr und das pro Woche. Das geht solange, bis es erreicht ist, dass nicht mehr an Gewicht verloren wird.

4. Andauernde Erhaltungsdiät:

Hierbei handelt es sich eindeutig um die längste, die vierte und letzte Phase. Jetzt werden natürlich auch wieder mehr an Lebensmittel erlaubt, aber das muss natürlich ganz langsam und kontrolliert gesteigert werden. Aber es gilt auf jeden Fall darauf aufzupassen, dass die verlorenen Kilos nicht wieder angefuttert werden, wenn man in alte Essensmuster zurückkehrt.

Wie viel Gewicht kann man denn abnehmen

Eine genaue Angabe gibt es nicht, denn es ist immer individuell. Das eigene Ziel ist immer ausschlaggebend. Aber es ist eine Tatsache, dass man mit der Atkins Diät, viel abnehmen kann. Aber natürlich erfordert es einer strengen Einhaltung der Diät. Das Wohlfühlgewicht kann durchaus erreicht werden, egal wie viele Kilos das sind. Was die Zeit betrifft, in der abgenommen wird, ist jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig, mitunter ist der Stoffwechsel, für die Schnelligkeit der Abnahme verantwortlich. Zudem muss der Körper sich erst einmal an die Umstellung, also an die Ketose gewöhnen.

Was ist mit dem negativen Berichten über Ketose?

Ketose ist nichts anderes als der momentane Stoffwechsel, der während einer Diät stattfindet. Kohlenhydrate sind und bleiben einer der größten Energielieferanten des Körpers. Es gibt noch Fett sowie Eiweiß. Werden dem Körper nur wenig Kohlenhydrate zugeführt, dann fastet der Körper automatisch. Wird nun die Kohlenhydratzufuhr eingeschränkt, dann reagiert der Körper eben mit der Fettverbrennung und das ist ja das eigentliche Ziel. Was passieren kann, ist, dass unangenehmer Mudgeruch entsteht und daher kommt auch der negative Ruf der Atkins Diät. Dem kann ja aber sehr gut entgegengewirkt werden. Alles, was an Ketonkörper zu viel ist, wird im Übrigen über den natürlichen Weg und zwar den Urin wieder ausgeschieden. Deshalb ist es auch wichtig, dass ausreichend getrunken wird. Ein Diätplan ist sinnvoll.

Der Abschluss der Diät und erlaubte Snacks

In der Diät gibt es keine Angaben über Zwischenmahlzeiten und dennoch sind sie erlaubt. Eier eigenen sich hervorragen, aber sie sollten nicht unbedingt ein Problem mit dem Cholesterinwert haben. Auch getrocknetes Fleisch oder Naturthunfisch, eigenen sich bestens. Auch Naturjoghurt oder fettarmer Quark kann gerne gegessen werden. Das ist nun ein informativer Bericht über die doch umstrittene Atkins Diät, die aber sehr erfolgsversprechend ist. Es sollte natürlich immer jeder für sich selber entscheiden, ob die Art von Diät, für einen persönlich infrage kommt.

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